Der ehemalige Nationalspieler Peter Draisaitl hat massive Kritik an der Ausländerpolitik der Deutschen Eishockey Liga (DEL) und der Nachwuchsförderung hierzulande geübt.

"Bei uns läuft so viel Schrott herum. Leute, die sonst nirgendwo mehr unterkommen, landen in Deutschland", sagte der 44-Jährige dem Sportportal "spox.com". Die Ausländerschwemme mache "die Liga vollkommen gesichtslos", sagte der gebürtige Tscheche.

Bei der Nachwuchsförderung forderte der dreimalige Olympiateilnehmer mehr finanzielles Engagement der DEL-Klubs.

"Anstatt 50.000 Euro für einen Vierte-Reihe-Ausländer auszugeben, sollte man die Vereine dazu verdonnern, das Geld in den Nachwuchs zu investieren", sagte der Trainer des Zweitligisten EV Ravensburg.

Dies würde aber bis auf wenige Ausnahmen nicht geschehen.

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