Gesellschafter Daniel Hopp von DEL-Rekordmeister Adler Mannheim macht sich angesichts der finanziellen Probleme der Kölner Haie ernsthafte Gedanken um die Deutsche Eishockey Liga.

"Ich befürchte, dass die Lage bei den Haien dramatisch ist. Wenn ein Standort wie Köln ernsthaft in Gefahr gerät, muss man sich um die Liga Sorgen machen", sagte Hopp, der auch dem Aufsichtsrat der DEL angehört, dem "Mannheimer Morgen".

Dem achtmaligen Meister aus Köln droht in einer schwierigen finanziellen Lage der Gang zum Insolvenzgericht. Kurzfristig sollen dem Klub 500.000 Euro fehlen, insgesamt sollen sich die Verbindlichkeiten des KEC auf 1,5 Millionen Euro belaufen. Hopp, Sohn von Milliardär und Hoffenheim-Mäzen Dietmar Hopp, schloss eine finanzielle Unterstützung der Liga für den Traditionsverein aus.

"Wir müssen Köln auf anderen Wegen helfen, sonst käme jeder Klub, der in Schwierigkeiten geraten ist", sagte der 29-Jährige, der die weltweite Wirtschaftskrise als einen Grund für die Probleme der Kölner vermutet. "Wenn sich dann noch kein sportlicher Erfolg einstellt und die Zuschauer ausbleiben, gerät ein Verein ganz schnell in eine Negativspirale", sagte Hopp.

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