Der finanziell angeschlagene Traditionsklub Kölner Haie darf offenbar auf die Rettung hoffen.

Nach einem erneuten Gespräch zwischen dem Kölner Oberbürgermeister Jürgen Roters und Thomas Eichin äußerte sich der KEC-Geschäftsführer optimistisch: "Ich gehe aus diesem Gespräch mit einem Gefühl, das ich seit zehn Jahren nicht mehr hatte. Ich habe ein sehr gutes Gefühl, dass ich und damit die Haie nicht alleine stehen", sagte er der Online-Ausgabe des "Express".

"Es war ein sehr, sehr positives Gespräch. Es hat uns viel Hoffnung gegeben", bestätigte Haie-Sprecher Philipp Walter.

Auch Roters machte Hoffnung auf eine Rettung des von der Insolvenz bedrohten Vereins: "Es gibt seitens des Oberbürgermeisters - und da spreche ich für die Stadt - einen großen Willen, diesen Klub, der die Sportgeschichte über Jahrzehnte geprägt hat, zu erhalten. Es laufen Gespräche, um den Spielbetrieb zunächst kurzfristig zu sichern."

Dem Klub fehlen kurzfristig 500.000 Euro in der Kasse. Insgesamt sollen sich die Verbindlichkeiten des KEC auf 1,5 Millionen Euro belaufen.

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