Der Deutsche Eishockey-Bund hat nach dem mäßigen Abschneiden der deutschen Nationalmannschaft bei den Olympischen Winterspielen eine Reduzierung der Quote für ausländische Profis in der Deutschen Eishockey Liga gefordert.

Die Mehrheit der DEL-Klubs lehnt den Vorstoß jedoch ab.

"Es wäre schön, wenn die DEL die Quote schrittweise auf acht und dann auf sechs Spieler aus dem Ausland reduzieren würde", sagte DEB-Präsident Uwe Harnos der "Sport Bild". Zwischen der Weltspitze und Deutschland läge ein Klassenunterschied: `Das ändert sich nur, wenn wir die Quote ausländischer Spieler in der Liga drastisch senken."

Momentan darf jedes DEL-Team zwölf Lizenzen für ausländische Profis vergeben und zehn Ausländer einsetzen. Nach einer Umfrage der "Sport Bild" sind 13 der 15 DEL-Klubs gegen eine weitere Reduzierung der Quote.

Nur die Hamburg Freezers und die Straubing Tigers sprechen sich für die Forderung des DEB aus.

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