Der alles überragende Meister Eisbären Berlin hat kurz vor dem Ende der Vorrunde für einen Rekord in der 16-jährigen Geschichte der DEL gesorgt.

Die Mannschaft von Trainer Don Jackson stockte durch ein 4:2 (2:0, 1:1, 1:1) gegen die Krefeld Pinguine ihr Punktekonto auf 123 Zähler auf und übertraf damit die alte Bestmarke der München Barons (121) aus der Spielzeit 2000/01.

Bei Vizemeister Düsseldorfer EG hängt dagegen der Haussegen schief. Nach der Entlassung von Trainer Harold Kreis konnten die Rheinländer auch mit Manager Lance Nethery hinter der Bande ihre Talfahrt nicht stoppen. Nach einem 4:5 (1:2, 2:2, 1:1) gegen den Drittletzten Straubing Tigers rutschte die DEG (90 Punkte) sogar hinter die Hannover Scorpions auf den fünften Platz ab.

Für den finanziell schwer angeschlagenen Traditionsklub Kölner Haie gibt es dagegen trotz einer weiteren Pleite wohl ein Happy End. Der achtmalige Meister kassierte in seinem letzten Vorrundenspiel eine 1:3 (0:3, 0:0, 1:0)-Niederlage gegen die Iserlohn Roosters, hat aber den zehnten Platz und damit den Einzug in die Vor-Play-offs fast sicher.

Köln (74) liegt drei Punkte und sieben Tore vor den Roosters, die am Sonntag auf DEL-Rekordmeister Adler Mannheim treffen. Krefeld (69) verspielte durch die Niederlage in Berlin alle Chancen.

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel