Meister Eisbären Berlin hat das Aus im Playoff-Viertelfinale der Deutschen Eishockey Liga vorerst abgewendet. Das mit Abstand beste Team der Hauptrunde setzte sich bei den Augsburger Panthern mit 5:3 durch und betrieb so Wiedergutmachung für die 3:5-Pleite am Samstag in eigener Halle. Für die Eisbären war es der erste Saisonsieg im Curt-Frenzel-Stadion nach zuvor drei Niederlagen.

Unterdessen folgte der ERC Ingolstadt dem EHC Wolfsburg, der sich gegen Vizemeister Düsseldorfer EG souverän mit 3:0-Siegen durchgesetzt hatte, als zweites Team ins Halbfinale. Die Bayern, die in den Vor-Playoffs die Kölner Haie ausgeschaltet hatten, drehten gegen die Frankfurt Lions einen 0:2-Rückstand. Das 3:2 nach Verlängerung war der entscheidende dritte Sieg im vierten Spiel.

In Ingolstadt sah es nach frühen Toren von Sean Blanchard (6.) und Jeff Ulmer (10.) lange Zeit nach nach einer klaren Angelegenheit für die Lions aus, doch Joe Motzko (41.) Richard Girard (49.) erzwangen die Verlängerung. Dort gelang Matt Hussey nach 7:15 Minuten die Entscheidung zu Gunsten der Hausherren, die erstmals seit fünf Jahren wieder im Halbfinale stehen.

Für Nürnberg waren Shane Peacock (30.), Brad Leeb (34.), Björn Barta (51.) und Adrian Grygiel (60.) erfolgreich. Chris Herperger (46.) gelang lediglich der zwischenzeitliche Anschlusstreffer (46.).

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