Die Hannover Scorpions stehen kurz vor ihrer ersten Finalteilnahme, womöglich gegen die Augsburger Panther. Das Team des früheren Bundestrainers Hans Zach gewann sein zweites Halbfinale in der Best-of-five-Serie mit 4:1 (2:0, 0:0, 2:1) beim ERC Ingolstadt und benötigt nach dem 6:0 im ersten Match nur noch einen Sieg, um den den bislang größten Erfolg der Vereinsgeschichte perfekt zu machen.

Augsburg kann nach einem 1:0 (1:0, 0:0, 0:0)-Zittersieg gegen den EHC Wolfsburg einen Tag später nachziehen. Die Bayern hatten das erste Match in der Autostadt 3:2 nach Verlängerung gewonnen.

Bereits am Dienstag können die Niedersachsen vor eigenem Publikum die Endspielteilnahme unter Dach und Fach bringen.

Vor 4534 Zuschauern dominierten die Gäste die Begegnung vom Start weg und gingen bereits in der 4. Minute durch den zweiten Playoff-Treffer von Rainer Köttstorfer in Führung. Fünf Minuten später nutzte Sascha Goc die erste Überzahl der Scorpions zum 2:0.

Im Mittelabschnitt erhöhten die Hausherren den Druck, bis auf einen Pfostentreffer von Joe Motzko kurz vor der Pause kam allerdings nichts dabei heraus.

Im Schlussdrittel zogen die Niedersachsen durch Adam Mitchell (48.) auf 3:0 davon, ehe Prestin Ryan zwei Minuten später der erste Halbfinal-Treffer für die Oberbayern glückte. Nach dem 4:1 durch Ben Cottreau (56.) war der Widerstand von Ingolstadt aber endgültig gebrochen.

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