Ein Formfehler hat eine Entscheidung im Fall der Kassel Huskies verhindert. Wie die Deutsche Eishockey Liga auf ihrer Internetseite mitteilt, war die für den Montag anberaumte Gesellschafterversammlung aufgrund einer nicht satzungskonformen Einladung nicht beschlussfähig. Diesen Fehler nutzten die Hessen aus, um sich selbst als "gerettet" zu bezeichnen.

"Die Kassel Huskies spielen weiter in der ersten Liga. Die Gesellschafter der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) beschlossen heute in Köln nicht, den Kasseler Traditionsverein trotz Insolvenz auszuschließen", heißt es in einer von der Rechtsanwaltskanzlei Leonhardt, Westhelle Co. gesendeten Pressemitteilung. Der Rechtsanwalt Dr. Fritz Westhelle ist Geschäftsführer bei den Kassel Huskies.

Die DEL sieht das anders. Der Fall der sich im Insolvenzverfahren befindenden Huskies soll nun auf einer späteren Versammlung behandelt werden. Ein neuer Termin ist noch nicht benannt.

Die Kassel Huskies haben rund drei Millionen Euro. Wegen den Finanzproblemen hat das Amtsgericht Kassel bereits das Insolvenzverfahren über das Vermögen des Vereins eröffnet.

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel