Wieder ein Formfehler: Die Gläubigerversammlung zur Rettung der Kassel Huskies aus der Deutschen Eishockey Liga ist verschoben worden - auf Antrag der DEL.

DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke entdeckte den Fehler: Die Frist der Forderungen der Gläubiger lief erst am Freitag um 24.00 Uhr ab, die Versammlung fand also zu früh statt. Pikant: Der geplante Ausschluss der Hessen aus der DEL war am Montag gescheitert - wegen eines Formfehlers. Statt Tripcke hatte der Aufsichtsratsvorsitzende Jürgen Arnold eingeladen.

Die Gläubigerversammlung, auf der der kommissarische Huskies-Geschäftsführer Fritz Westhelle die Zustimmung zu seinem Insolvenzplan einholen wollte, wurde auf den kommenden Mittwoch vertagt. Das Problem für die Kasseler: Wird dem Insolvenzplan zugestimmt, wird er erst 14 Tage später rechtskräftig. Dann ist

aber bereits die Frist für den DEL-Lizenzantrag abgelaufen. Die DEL könnte die Lizenz verweigern, weil das Insolvenzverfahren nicht rechtzeitig abgeschlossen ist.

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