Im zweiten Versuch haben die Kassel Huskies aus der Deutschen Eishockey Liga die Zustimmung ihrer Gläubiger für den Insolvenzplan erhalten. Die Versammlung fand am Mittwoch vor dem Kasseler Amtsgericht im zweiten Anlauf statt, nachdem am vergangenen Freitag DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke wegen eines Formfehlers eine Vertagung erwirkt hatte.

Es gab keine Gegenstimme. Die DEL, die durch Anwalt Wilhelm Klaas vertreten wurde, durfte nicht mit abstimmen, weil sie kein Gläubiger mehr ist. Die offene Summe von 70.000 Euro hatten die Huskies vorher durch einen privaten Geldgeber bezahlen lassen.

"Wir sind damit entschuldet, und die DEL kann uns nicht mehr rauswerfen", sagte der kommissarische Huskies-Geschäftsführer Fritz Westhelle.Allerdings hat die DEL eine neue Gesellschafterversammlung für den 27. Mai einberufen, auf der erneut über den Ausschluss der Hessen abgestimmt werden soll.

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