Im Kampf um die Lizenz für die kommende Saison in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) dürfen die finanziell angeschlagenen Frankfurt Lions auf ein Hilfsangebot der Stadt hoffen. Nach Informationen der "FAZ" wurde bereits ein Rettungspaket für den Ex-Meister geschnürt.

Die Stadt Frankfurt hat sich demnach damit einverstanden erklärt, dass die Lions ihre Altschulden, die aus unbezahlten Rechnungen für die Nutzung der Eissporthalle resultieren, über den Zeitraum der nächsten zehn Jahre begleichen. Bis 2012 werden sämtliche Verpflichtungen ausgesetzt, um den Verein bei seiner finanziellen Neuorganisation zu entlasten.

Zudem soll den Löwen das Stadion künftig zum "Selbstkostenpreis" überlassen werden. Darüber hinaus ist geplant, die Einnahmen aus einer anvisierten Vergabe des Namensrechts für die Eissporthalle zwischen Stadt und Lions aufzuteilen. Die letzte Frist für die Beantragung der Lizenz läuft am Mittwoch um 24.00 Uhr ab.

Der Etat für die kommende Saison wurde bereits um mehr als 20 Prozent auf 3,8 Millionen Euro gekürzt. Die Hessen hatten in ihrer Bilanz zuletzt einen Fehlbetrag in Höhe von 3,4 Millionen Euro ausgewiesen.

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