Die Deutsche Eishockey Liga hat nach den Frankfurt Lions auch den Kassel Huskies die Lizenz für die kommende Spielzeit in der höchsten Spielklasse verweigert. Gründe dafür sollen nach Angaben der Huskies das laufende Insolvenzverfahren sowie die fehlende Liquidität des nordhessischen Klubs sein.

Huskies-Geschäftsführer Fritz Westhelle reagierte mit Unverständnis auf die Entscheidung. Ganz offensichtlich sei man bei der DEL der Meinung, dass man sich in einem rechtsfreien Raum befinde, sagte Westhelle. Ende Mai hatte das von den Huskies angerufene Landgericht Köln in einem Eilverfahren den am Tag zuvor getroffenen Gesellschafterbeschluss aufgehoben. Der Kasseler Klub durfte deshalb bis auf weiteres nicht aus der DEL ausgeschlossen werden.

Der nordhessische Verein kündigte bereits an, er werde umgehend das Schiedsgericht anrufen, falls die Lizenz-Verweigerung im Rahmen der DEL-Gesellschafterversammlung am Freitag in Köln offiziell werde. Dort will die DEL detaillierte Begründungen für ihre Entscheidungen geben.

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