Dem deutschen Eishockey droht nur wenige Wochen nach der erfolgreichen Heim-WM eine juristische Schlammschlacht. Nach der Lizenzverweigerung durch die Deutsche Eishockey Liga kündigten die finanziell angeschlagenen Kassel Huskies an, vor das DEL-Schiedsgericht zu ziehen.

Auch die ebenfalls vom Entzug der Spielerlaubnis betroffenen Frankfurt Lions liebäugelten mit diesem Schritt.

In Kassel löste die per Post zugestellte Horror-Botschaft Unverständnis und Wut aus. "Leute, die in der DEL das Sagen haben, betrachten ihre Liga als rechtsfreien Raum. Sie werden lernen müssen, dass dies nicht so ist. Wir haben vor Gericht alles gegen die DEL gewonnen. Das wird auch diesmal so sein", sagte Huskies-Boss Fritz Westhelle, der zudem gegen DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke und den stellvertretenden Vorsitzenden Wilfrid Fabel Strafanzeige stellen will.

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