Die erfolgreiche Heim-WM vor zwei Monaten hat der Deutschen Eishockey Liga zu einem großen Imagegewinn verholfen. Das jedenfalls vermeldet die Zeitschrift "SPONSORs" unter Bezugnahme auf eine Studie des Beratungsinstituts Sport+Markt. Die Studienmacher gehen davon aus, dass die DEL dank der WM unter besseren Voraussetzungen in ihre neue Saison geht.

Die Studie untersuchte das Image von 25 ausgewählten Sportmarken. Demnach wird die durch die WM gestiegene positive öffentliche Wahrnehmung der DEL noch länger nachwirken, auch wenn die Werte im Juni bereits wieder sanken.

Das Interesse an der Liga dürfte jedoch angesichts der aktuellen Negativschlagzeilen weiter nachlassen. Den Frankfurt Lions und den Kassel Huskies wurde die Lizenz für die kommenden Saison verweigert, beide Klubs denken über den Gang vor das DEL-Schiedsgericht nach.

Die Huskies stellten sogar Strafanzeige gegen Unbekannt. Sie haben den Verdacht, dass DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke und der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende Wilfried Fabel vertrauliche Geschäftsunterlagen weitergegeben haben.

"Man kann nur hoffen, dass die DEL ihre Probleme schnellstmöglich in den Griff bekommt und der Sport wieder in den Vordergrund rückt", sagt Franz Reindl, Generalsekretär des Deutschen Eishockey Bundes (DEB).

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