Kein Ende der DEL-Chaostage: Die Lizenzverweigerungen für die Kassel Huskies und Frankfurt Lions wurden bei der Gesellschafterversammlung in Köln zwar bestätigt, ein geplanter Ausschluss der Klubs als Gesellschafter jedoch verhindert.

"Ob Kassel oder Frankfurt in der kommenden Saison spielen dürfen oder nicht, ist noch nicht klar", sagte der stellvertretende DEL-Aufsichtsratsvorsitzende Wilfrid Fabel.

Der bizarre Lizenzstreit dürfte nun vor einem Schiedsgericht oder einem ordentlichen Gericht fortgesetzt werden. Doch Fabel warnte bereits vor weitreichenden Folgen bei einer Niederlage vor Gericht: "Die Folgen wären für alle Sportarten deutlich spürbar und hätten Ausmaße wie damals das Bosman-Urteil."

Huskies-Boss Fritz Westhelle glaubt, DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke und Fabel hätten vertrauliche Geschäftsunterlagen an andere Klubs weitergegeben. "Das ist strafbar. Da muss es bei der DEL Rücktritte geben", sagte er.

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel