Meister Hannover Scorpions will weiter ums Überleben in der DEL kämpfen, doch die Zukunft des Klubs ist nach wie vor offen.

"Wir werden jetzt einen Schlachtplan erstellen und versuchen, die Löcher eigenständig zu stopfen. Der Verein soll wieder mehr auf eigenen Beinen stehen. Aber es wird ein harter Kampf", sagte Geschäftsführer Marco Stichnoth.

Die von Klub-Boss Günter Papenburg angedrohte Lizenzrückgabe sei noch nicht vom Tisch, betonte Stichnoth: `Wir hoffen, dass Herr Papenburg uns jetzt ein paar Tage Luft lässt, damit wir Fakten schaffen können. Aber es liegt in seiner Hand."

Der Verein will versuchen, durch zusätzliche Sponsoren und einen besseren Kartenverkauf das Finanzloch in Höhe von etwa zwei Millionen Euro zu stopfen. Papenburg hatte vor einer Woche angekündigt, sich aus allen Sportaktivitäten zurückziehen und die DEL-Lizenz zurückgeben zu wollen, sollte es zu keiner Einigung über eine Beteiligung der Stadt sowie des Hauptsponsors an der Besitz- und Betreibergesellschaft für die Arena kommen.

Am Dienstag führten Arena-Eigner Papenburg, Hannovers Oberbürgermeister Stephan Weil, Niedersachsens Wirtschaftsminister Jörg Bode und Vertreter des Sponsors darüber weitere Verhandlungen.

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