Trotz ihrer weiter ungeklärten Zukunft in der Deutschen Eishockey Liga bleiben die Kassel Huskies auf dem Transfermarkt aktiv. Die Hessen, die derzeit vor Gericht um ihren Liga-Verbleib streiten, verpflichteten Nationalspieler Chris Schmidt von den Mannheimer Adlern.

Der 34 Jahre alte Verteidiger, der noch bei den Olympischen Spielen in Vancouver für die DEB-Auswahl gespielt und bei der Heim-WM im Mai wegen einer Virusinfektion gefehlt hatte, soll Andreas Renz ersetzen.

Der Ex-Nationalspieler, der von den Kölner Haien nach Kassel gewechselt war, löste seinen Vertrag aus familiären Gründen wieder auf. "Chris ist mehr als nur ein Ersatz für Andi Renz. Er ist ein echter Glücksgriff und bringt all das mit, was wir sowohl für das Team selbst als auch für unsere Defensive brauchen", sagte Huskies-Sportdirektor Fabian Dahlem.

Kassel war von der DEL wegen des Insolvenzverfahrens die Lizenz entzogen worden. Die Huskies erzwangen allerdings beim Landgericht Köln den vorläufigen Verbleib in der Liga.

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