Die turbulente Sommerpause der DEL mit einem monatelangen Gerichtsstreit um Lizenzen ist auch dem Weltverband IIHF bitter aufgestoßen. Bei einer Veranstaltung des Fachmagazins "Sponsors" kritisierte IIHF-Generalsekretär Horst Lichtner die DEL-Verantwortlichen um Geschäftsführer Gernot Tripcke scharf.

"Die Personen, die in der Liga agieren, sind im Moment nicht glücklich in ihren Aktionen. Da werden plötzlich Gerichte bemüht außerhalb des Sports", sagte der gebürtige Essener mit Blick auf den Gerichtsstreit zwischen der DEL und den inzwischen ausgeschlossenen Kassel Huskies.

Doch auch die mangelhafte Zusammenarbeit zwischen der DEL und dem Deutschen Eishockey Bund (DEB) habe dazu beigetragen, dass von der Euphorie der berauschenden Heim-WM kaum noch etwas zu spüren sei.

"Hier wird auf dem Altar persönlicher Eitelkeiten eine große Chance für eine Sportart fast zerstört. Das ist schade", sagte Lichtner: "Ich habe oft das Gefühl, dass die DEL zu weit vom DEB abgerückt ist."

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