Die Eisbären Berlin haben die erste Reaktion des Weltverbandes IIHF auf eine mögliche Klage wegen des Ausfalls der Champions Hockey League (CHL) als gutes Zeichen gewertet.

"Wenn IIHF-Präsident Rene Fasel sagt, dass er die Angelegenheit zur Chefsache macht, dann ist das ein Schritt in die richtige Richtung", sagte Eisbären-Anwalt Klaus Sturm.

Nachdem der SC Bern wegen der erneut ausgefallenen Champions Hockey League bereits den Internationalen Sportgerichtshof CAS angerufen hatte, fordert Sturm nun für die Eisbären Berlin, die Hannover Scorpions und die Deutsche Eishockey Liga (DEL) jeweils zwischen 300.000 und 400.000 Euro.

"Wir hoffen auf eine gütliche Einigung, und es gibt ja auch gute Anzeichen dafür. Doch sollte sich der Weltverband wieder nicht rühren, müssen auch wir vor den CAS ziehen", sagte Sturm.

Nach dem Rückzug einiger Sponsoren hatte die Champions Hockey League im Herbst 2009 den Betrieb eingestellt. Allerdings hatte der Weltverband mit den Ligen und Klubs schon langfristige Verträge abgeschlossen, sodass nun Forderungen nach Ausgleichszahlungen laut wurden.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel