Einen Tag nach der Entlassung von Trainer und Manager Bill Stewart musste der achtmalige deutsche Eishockey-Meister Kölner Haie den nächsten sportlichen Nackenschlag hinnehmen.

Mit Interimscoach Niklas Sundblad an der Bande verloren die Kölner trotz einer 4:0-Führung noch mit 5:6 (4:0, 1:3, 0:2, 0:0, 0:1) nach Penaltyschießen gegen Aufsteiger EHC München und bleiben nach dem 22. Spieltag der Deutschen Eishockey Liga (DEL) mit 17 Punkten weiterhin Schlusslicht.

Bill Stewart war wenige Stunden nach der 5:6-Niederlage Kölns bei den Krefeld Pinguinen am Freitagabend von seinen Aufgaben entbunden worden. Seine Amtszeit dauerte nur elf Monate. Unter Interimscoach Sundblad kam der Tabellenletzte optimal aus den Startlöchern. Chris Lee, Jason Jaspers, Daniel Sparre und Christoph Ullmann trafen innerhalb von zehn Minuten. Aber das war es dann, lediglich Norman Hauner konnte zum zwischenzeitlichen 5:3 treffen.

Die Münchner Aufholjagd durch Treffer von Dylan Gyori, Kyle Helms, David Wrigley und Bryan Adams krönte dann Martin Buchwieser mit seinem Ausgleich 13 Sekunden vor dem Ende. Im Penaltyschießen trafen für den EHC Helms und Buchwieser.

Unterdessen hat Meister Hannover Scorpions die Tabellenführung mit einem 3:1 (1:1, 2:0, 0:0) bei den Straubing Tigers ausgebaut. Die Niedersachsen haben mit 38 Punkten nun drei Zähler Vorsprung auf die Nürnberg Ice Tigers, die spielfrei waren.

Ex-Meister Eisbären Berlin mit dem 2:4 (0:0, 0:1, 2:3) gegen Krefeld die zweite Heimniederlage in Folge und die fünfte der laufenden Saison einstecken. Die Pinguine zogen mit 32 Punkten an Berlin (30) vorbei.

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