Für Denis Pederson ist die DEL-Saison vorzeitig beendet.

Der Mittelstürmer der Eisbären Berlin hat sich beim Auswärtsspiel am vergangenen Freitag in Straubing bei einem harten Check in der Anfangsphase einen Riss des hinteren Kreuzbandes und des Außenbandes im rechten Knie zugezogen.

Das ergab die MRT-Untersuchung am Montagvormittag.

"Das ist eine sehr schwere Verletzung im Knie", betont Teamarzt und Kniespezialist Dr. Jens Ziesche von der Tagesklinik Esplanade in Pankow, der nach Konsultation mit dem Spezialisten für hintere Kreuzbänder, Dr. Petersen vom Martin-Luther-Krankenhaus, eine Operation empfiehlt.

Darüber wird jedoch erst nach einer weiteren Spezialuntersuchung entschieden.

"Nach der Operation muss Denis sehr viel Geduld in der Rehabilitationsarbeit aufbringen. Er wird sechs bis acht Monate ausfallen", so Ziesche weiter.

Pederson ist mit 37 Punkten (16 Tore, 21 Vorlagen) drittbester Scorer der Eisbären in der aktuellen Saison.

Die Berliner liegen zwei Wochen vor Ende der regulären Saison auf Rang zwei der DEL und haben zehn Punkte Rückstand auf Spitzenreiter EHC Wolfsburg.

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