Drei der vier besten Hauptrundenteams der DEL sind ihrer Favoritenrolle gerecht geworden und perfekt in die Playoffs gestartet.

Zum Auftakt des Viertelfinales feierten der EHC Wolfsburg (4:1 gegen Köln), die Eisbären Berlin (5:3 gegen Ingolstadt) und die Krefeld Pinguine (6:4 gegen Titelverteidiger Hannover) jeweils Heimsiege.

Lediglich der Hauptrundenzweite Düsseldorfer EG kassierte vor heimischem Publikum gegen DEL-Rekordchampion Adler Mannheim eine herbe 2:7 (0:1, 2:3, 0:3)-Pleite.

Vor nur 5066 Zuschauern in Düsseldorf erzielte der Kanadier Mike Glumac drei Tore und schoss Mannheim damit fast im Alleingang zum ersten Sieg in der Viertelfinalserie. Am Freitag muss das Team von DEG-Trainer Jeff Tomlinson, das in der Hauptrunde den zweiten Platz erreicht hatte, im zweiten Playoff-Viertelfinale in Mannheim antreten.

In Wolfsburg hatte Chris Lee die Gäste in Führung gebracht. Der EHC drehte die Partie durch zwei Überzahltore noch vor der ersten Drittelpause zu seinen Gunsten. Im Modus "best of five" fehlen den Niedersachsen nun noch zwei Siege um ins Halbfinale einzuziehen.

Dabei Krefeld Pinguine lieferten im heimischen Königspalast insbesondere im ersten Drittel eine starke Vorstellung ab und gingen folgerichtig mit 4:1 in Führung. Im Schlussdrittel konnten die Scorpions noch einmal auf 4:5 verkürzen, Krefelds Herberts Vasiljevs (45.) machte schließlich alles klar.

In Berlin bejubelten 14.000 Fans den 5:3 (2:3, 2:0, 1:0)-Heimsieg gegen den ERC Ingolstadt. In einer spannenden und abwechslungseichen Partie traf der deutsche Nationalspieler Stefan Ustorf zum 1:0. Anschließend kam Ingolstadt besser ins Spiel und ging mit 3:1 in Führung. Die Berliner kämpften sich in die Partie zurück und siegten letztlich verdient.

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