Die Verletzung des Ingolstädters Bruno St. Jacques im Playoff-Viertelfinale der Deutschen Eishockey Liga des ERC am Mittwochabend bei den Eisbären Berlin (3:5) ist weniger schlimm als zunächst befürchtet.

Der 30 Jahre alte Verteidiger, der nach einem Zweikampf mit dem Berliner Andre Rankel kurz vor dem Ende des ersten Drittels regungslos auf dem Eis gelegen hatte, zog sich eine Gehirnerschütterung zu und konnte nach einem kurzen Aufenthalt im Krankenhaus mit der Mannschaft die Heimreise antreten.

Wie lange der Kanadier ausfällt, sollen weitere Untersuchungen zeigen. Sein Einsatz im zweiten Spiel der "best-of-five"-Serie am Freitag (19.35 Uhr) ist jedoch unwahrscheinlich.

Die Ingolstädter kündigten an, am Donnerstag bei der DEL ein Verfahren für eine nachträgliche Sperre für den Berliner Andre Rankel zu beantragen. "Andre Rankel ist mit dem Ellenbogen voran in unseren Spieler gesprungen", sagte Rudi Hofweber, Leiter Markting und Öffentlichkeitsarbeit des ERC, nach der Videoanalyse.

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