Die Eisbären Berlin haben in der DEL den ersten Matchball der Düsseldorfer EG abgewehrt und den 2:2-Ausgleich im Playoff-Halbfinale erzielt.

Am Sonntagnachmittag setzte sich der viermalige Meister in einer ebenso spannenden wie umkämpften Partie mit 4:3 (0:0, 1:0, 2:3, 1:0) nach Verlängerung gegen das Team aus dem Rheinland durch.

Im fünften und entscheidenden Spiel wird am kommenden Dienstag in Düsseldorf der Finalgegner des EHC Wolfsburg ermittelt.

Vor 14.200 Zuschauern ließen es beide Teams im torlosen ersten Drittel zunächst ruhig angehen. Im Mitteldrittel fand Andre Rankel (37.) die Lücke zwischen den Schonern von Düsseldorfs Goalie Jean-Sebastien Aubin und brachte Berlin verdient in Führung. Die anschließende Drangperiode der Gastgeber überstand das Team von DEG-Coach Jeff Tomlinson schadlos.

In einem furiosen Schlussdrittel erzielte zunächst Andrew Hedlund das 1:1 für den achtmaligen deutschen Meister vom Rhein (43. ). Nach den Treffern von Andre Rankel (47.) und Jeff Friesen (51.) schien die Begegnung zu Gunsten der Eisbären entschieden.

Der Hauptrundenzweite aus Düsseldorf gab allerdings nicht auf und kämpfte sich zurück ins Spiel. Mark Murphy (52.) und Simon Danner (54.) brachten Düsseldorf in die Overtime.

Nach 13:09 Minuten der ersten Verlängerung erzielte Steve Walker in Überzahl den umjubelten Siegtreffer.

Am Dienstag wird im Entscheidungsspiel in Düsseldorf definitiv der Wolfsburger Finalgegner ermittelt.

Die Niedersachsen waren bereits am Freitag nach dem dritten Sieg im dritten Spiel gegen die Krefeld Pinguine erstmals in ihrer Vereinsgeschichte in die Play-off-Finalserie eingezogen.

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