Im Streit um den Aufstieg in die Deutsche Eishockey Liga (DEL) entscheidet der Internationale Sportgerichtshof CAS. Am Mittwoch ab 10.00 Uhr wird am Münchner Flughafen über die Klage der Zweitligisten verhandelt, die ihren Meister am Lizenzverfahren der DEL teilnehmen lassen wollen.

Die DEL argumentiert, dass der Kooperationsvertrag und mit ihm die aktuelle Aufstiegsregelung zum 30. April auslaufe. "Der Aufstieg für die neue Saison ist darin nicht mehr geregelt", sagte DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke, "das ist Gegenstand des neu zu vereinbarenden Kooperationsvertrages".

Auf einen neuen Vertrag haben sich die DEL und der Deutsche Eishockey-Bund (DEB) bislang noch nicht geeinigt. Dabei ist der Auf- und Abstieg ein Knackpunkt. Die DEL hat lediglich eine Nachrückerregelung angeboten: Falls ein Klub aus wirtschaftlichen Gründen ausscheiden sollte, könnte der Zweitliga-Meister nachrücken, wenn er die Voraussetzungen erfüllt.

Nach dem auslaufenden Vertrag hatte der Zweitliga-Meister das Recht, am Lizenzverfahren der DEL teilzunehmen und bei Erfüllung der wirtschaftlichen Voraussetzungen aufzusteigen. Davon hatte im vergangenen Jahr der EHC München Gebrauch gemacht. Die CAS-Entscheidung soll bis zum 30. April fallen.

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