Die Deutschen Eishockey Liga (DEL) sieht eine mögliche Klage von Zweitligameister EV Ravensburg gelassen.

"Wir haben erst vor Kurzem ein Urteil vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS erreicht, wonach wir den Spielbetrieb der DEL durch unseren Gesellschaftsvertrag selbst regeln können", sagte DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke im Interview mit der Zeitschrift "Sponsors".

Der Internationale Sportgerichtshof hatte entschieden, dass die DEL die Anzahl der Klubs und die Kriterien für die wirtschaftliche Qualifikation frei festsetzen könne. Aufgrund des fehlenden Auf- und Abstiegs hat Ravensburg nur dann eine Chance auf einen DEL-Platz, wenn es die Lizenzvoraussetzungen erfüllt und einer der 14 Klubs aus finanziellen oder sonstigen Gründen aus der Liga ausscheidet.

Ravensburgs Geschäftsführer Peter Horne hatte zuletzt mit rechtlichen Schritten gedroht. Er gehe davon aus, dass am Ende ein Gericht über die Ligazugehörigkeit der Towerstars entscheiden werde.

Die fehlende Auf- und Abstiegsregelung ist einer der strittigen Punkte in den Verhandlungen der DEL mit dem Deutschen Eishockey-Bund (DEB) um einen neuen Kooperationsvertrag. Der alte Vertrag war am 30. April ausgelaufen.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel