Der Deutsche Eishockey-Bund (DEB) und die Deutsche Eishockey Liga (DEL) haben sich nach langem Gezerre auf einen neuen Kooperationsvertrag geeinigt.

Das teilte der DEB am Freitag in einer Pressemitteilung mit. Demnach übernimmt fortan eine neue, von DEB und DEL gleichberechtigt geführte Organisation die wirtschaftliche und sportliche Führung der Nationalmannschaft.

"So ergeben sich mehr Möglichkeiten hinsichtlich der Vermarktung und die DEL kann sich auch in Bezug auf sportliche Fragen mehr einbringen. Ab sofort stehen DEB und DEL gleichermaßen in der Pflicht, am Vorzeigeprodukt des deutschen Eishockeys zu arbeiten", sagte DEB-Präsident Uwe Harnos.

Dagegen wird es auch weiterhin keinen Auf- oder Abstieg geben. Die Zweitliga-Betriebsgesellschaft ESBG hat sich gegen Relegations-Play-offs und eine Beteiligung am Kooperationsvertrag entschieden, hieß es in dem Schreiben.

Der alte Kooperationsvertrag zwischen DEL und DEB war am 30. April dieses Jahres ausgelaufen. Der neue Kontrakt, zu dem DEL und DEB in der kommenden Woche nähere Details bekannt geben, läuft bis zum 30. Juni 2018.

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