Die Deutsche Eishockey Liga (DEL) hat wegen der Vorkommnisse im Spitzenspiel der Adler Mannheim gegen den ERC Ingolstadt am vergangenen Freitag ein Ermittlungsverfahren gegen die Gastgeber eingeleitet. Das bestätigte DEL-Spielbetriebsleiter Jörg von Ameln dem "Mannheimer Morgen".

Die Partie, die die Adler mit 5:2 gewannen, hatte kurz vor dem Abbruch gestanden, weil Fans im letzten Drittel beim Stand von 2:2 Münzen auf die Eisfläche geworfen hatten, um gegen Entscheidungen von Schiedsrichter Ulpi Sicorschi (Waldkraiburg) zu protestieren.

Das Spiel musste für gut zehn Minuten unterbrochen werden, der Referee verhängte insgesamt 155 Strafminuten und vier Spieldauer-Disziplinarstrafen gegen beide Teams - darunter gegen Mannheims Co-Trainer Mike Schmidt wegen vermeintlicher Schiedsrichter-Beleidigung.

"Beide Seiten haben nun die Gelegenheit zur Stellungnahme", sagte von Ameln. Ein Urteil wird für Donnerstag erwartet.

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