Die Deutsche Eishockey Liga (DEL) will ab der neuen Saison Checks gegen den Kopf- und Nackenbereich stärker überprüfen und nötigenfalls härter sanktionieren.
Demnach wird bei allen vom Schiedsrichter geahndeten Fouls dieser Art, unabhängig vom Strafmaß, automatisch ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Bislang waren Verfahren nur bei Matchstrafen oder auf Antrag des geschädigten Klubs erfolgt.
Hierfür hat der DEL-Disziplinarausschuss ein Gremium gebildet, das diese Aktionen wöchentlich beurteilt. Diesem Gremium werden Experten wie die früheren Nationalspieler Jörg Mayr und Till Feser sowie der hauptamtliche Schiedsrichterausbilder des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) Gerhard Müller assistieren.
Für Checks gegen den Kopf- und Nackenbereich sieht die Disziplinarordnung einen Regelstrafrahmen bis zu 16 Spielen Sperre verbunden mit einer Geldstrafe vor.
