Mit einem Zittersieg haben die Kölner Haie ihren souveränen Vorsprung an der Tabellenspitze der Deutschen Eishockey Liga (DEL) verwaltet.
Die Mannschaft von Trainer Uwe Krupp setzte sich am 13. Spieltag bei den Nürnberg Ice Tigers trotz eines zwischenzeitlichen Drei-Tore-Vorsprungs nur knapp mit 5:4 (0:0, 2:1, 3:3) durch.
Dank einer starken Schlussphase rang Vizemeister Adler Mannheim Schlusslicht EHC Wolfsburg mit 4:2 (2:1, 0:1, 2:0) nieder und behauptete den zweiten Platz vor den Augsburger Panthern. Die Schwaben schlugen die Straubing Tigers durch Tore von Brian Roloff (4.) und Stephen Werner (59.) mit 2:0 (1:0, 0:0, 1:0).
In Nürnberg brachten Ales Kranjc (48.), Daniel Tjernqvist (51.) und Kevin Lavalle (53.) die Kölner im Schlussdrittel binnen fünf Minuten auf die Siegerstraße. Durch Treffer von Eric Chouinard (54.) und Patrick Reimer (60.) blieben die Nürnberger vor 4084 Zuschauern aber bis zum Schluss im Spiel.
Zwei Tage nach dem 1:3 im Spitzenspiel bei den Kölner Haien verhinderten die Mannheimer durch zwei späte Tore den nächsten Rückschlag. Michael Glumac (59.) und Marcus Kink (60.) machten den Sieg für die Mannschaft von Trainer Harold Kreis perfekt.
Der ERC Ingolstadt hielt durch ein 2:1 (1:0, 0:0, 1:1) beim EHC München den Anschluss an das Spitzentrio. Die Krefeld Pinguine setzten sich bei den Hannover Scorpions mit 3:1 (1:0, 1:0, 1:1) durch und stoppten nach zuvor zwei Niederlagen in Folge ihre Negativserie.
Die Düsseldorfer EG setzte sich gegen die Hamburg Freezers mit 6:2 (3:0, 2:1, 1:1) durch. Am Abend traf Meister Eisbären Berlin noch auf die Iserlohn Roosters.
