Die Einigung im Tarifstreit der nordamerikanischen Profiliga NHL, die damit verbundene Rückkehr einiger Gastspieler und das Winter Game zwischen den Ice Tigers Nürnberg und den Eisbären Berlin:

Zum Ende eines ereignisreichen Wochenendes im deutschen Eishockey haben die Adler Mannheim ihre Tabellenführung in der DEL mit dem 3:1 (1:0,0:0,2:1) in Nürnberg erfolgreich verteidigt.

Nur 24 Stunden nach ihrem 4:3-Erfolg gegen die Eisbären unter freiem Himmel mussten sich die Franken dem Spitzenreiter aus Mannheim geschlagen geben, der bereits ohne die nach Nordamerika zurückgekehrten Profis Dennis Seidenberg und Jason Pominville angetreten war.

Mit ihrem fünften Sieg in Folge stehen die Adler weiterhin an der Tabellenspitze vor den Pinguinen aus Krefeld, die den Anschluss nach ihrer zweiten Niederlage in Folge zumindest vorerst verloren haben. Wie bereits gegen Augsburg gingen die Pinguine auch gegen den ERC Ingolstadt beim 1:2 (1:0, 0:1, 0:0, 0:0, 0:1) nach Penaltyschießen als Verlierer vom Eis.

Ebenfalls nach Penaltyschießen verloren die Hamburg Freezers mit 3:4 (1:0, 2:1, 0:2, 0:0, 0:1) gegen den EHC Wolfsburg, kletterten aber durch den Punktgewinn auf Platz drei vor die punktgleichen Kölner Haie, die am Dienstag auf den EHC München treffen.

Den Eisbären Berlin steckte beim Auswärtsspiel in Hannover noch die Niederlage gegen Nürnberg in den Knochen. Der Hauptstadtclub, der bereits ohne die NHL-Stars Danny Briere und Claude Giroux bei den Scorpions aufs Eis gegangen war, verlor mit 1:4 (0:0,1:2,0:2).

Am Tabellenende machte der Vorletzte Iserlohn Roosters mit dem 3: 0 (0:0, 1:0, 2:0) gegen die Straubing Tigers Boden gut. Tabellen-Schlusslicht Düsseldorfer EG setzte nach dem 5:1 gegen Hannover seinen Aufwärtstrend zuhause auch gegen die Augsburger Panther mit einem 4:2 (1:0, 0:1, 3:1)-Sieg fort.