Der Trainer geht, der Manager auch: Bei den Nürnberg Ice Tigers hat nur vier Tage nach dem Ausscheiden in den Pre-Playoffs der Deutschen Eishockey Liga (DEL) das große Stühlerücken begonnen.

Wie der Klub am Donnerstag ohne Angabe von Gründen mitteilte, wird Lorenz Funk, bislang Geschäftsführer und Sportdirektor in Personalunion, seine Posten zum 31. Mai räumen. Darüber hinaus wird der Vertrag mit dem schwedischen Olympiasieger- und Weltmeister-Trainer Bengt-Ake Gustafsson, der im Verlauf der Saison Jeff Tomlinson abgelöst hatte, nicht verlängert.

Thomas Sabo, Namensgeber und Eigentümer der Franken, hatte am Sonntag nach der Niederlage gegen die Grizzly Adams aus Wolfsburg bereits angekündigt, dass es "einige Überraschungen" geben werde.

Sabo hatte vor Saisonbeginn kräftig in die Mannschaft investiert, die Ice Tigers waren sogar als Mitfavorit auf den Titel gehandelt worden. Erst mit einem Schlusspurt in der regulären Saison hatten sich die Nürnberger in die Pre-Playoffs gerettet und zunächst auch das Auftaktspiel der Serie "best of three" gegen Wolfsburg gewonnen.

Wie die Ice Tigers, die ihre Fans am Donnerstagabend zu einer Abschlussfeier geladen hatten, auf Nachfrage noch mitteilten, werden die jeweiligen Nachfolger für Gustafsson und Funk Ende April, Anfang Mai vorgestellt.

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