DEL-Rekordspieler Mirko Lüdemann lässt sich vom bisherigen Playoff-Durchmarsch seiner Kölner Haie nicht blenden und schiebt eine mögliche Favoritenrolle vor der Finalserie ab Sonntag gegen die Eisbären Berlin weit von sich.

"Wir haben da eine Herkules-Aufgabe zu bewältigen. Die Berliner haben viele gefährliche Leute, da dürfen wir keine Sekunde nachlässig sein", sagte der 39-Jährige der Kölnischen Rundschau.

Gegen die mit sechs Meistertiteln dekorierte Übermannschaft der vergangenen acht Jahre brauche man sich aber auch nicht zu verstecken. "Die Mannschaft funktioniert das ganze Jahr über schon sehr gut, was man auch an den Ergebnissen sehen kann", sagte Lüdemann, der seit 1993 für die Kölner die Schlittschuhe schnürt und 1995 und 2002 mit den Haien Meister wurde.

An Kölns bislang letzte Finalserie gegen die Eisbären aus dem Jahr 2008 hat der 1012-malige DEL-Spieler, der auch noch in der kommenden Saison für die Haie auflaufen wird, keine besonderen Erinnerungen: "Die ist so weit weg für mich wie der Mond. Ich und jeder andere in unserem Team sind heiß auf dieses Finale gegen Berlin. Nur das interessiert."

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