Sportvorstand Thomas Eichin von Werder Bremen hat vor dem Kellerduell der Bundesliga am Samstag bei Fortuna Düsseldorf seine Entscheidung verteidigt, die Kölner Haie aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL) vor dem Saisonende verlassen zu haben.

"Ich war mir damals schon bewusst, dass die Haie weit kommen", sagte Eichin im "Kölner Express" zur bevorstehenden DEL-Finalserie der Haie gegen die Eisbären Berlin.

"Aber es war mir wichtig, dass ich früh hier in Bremen einsteigen kann, das ist für die Planung der nächsten Saison einfach wichtig."

Seine Tätigkeit als Geschäftsführer beim achtmaligen deutschen Eishockey-Meister sei für ihn "eine große Aufgabe" gewesen, den Lohn der Arbeit genieße er jetzt aus der Ferne: "Jetzt ist Werder eine tolle Herausforderung. Ich bin zurück in der Bundesliga, das ist das, was ich immer wollte."

Den Auftakt der Eishockey-Finalserie am Sonntag wird Eichin trotz des Gastspiels in Düsseldorf nicht vor Ort verfolgen:

"Ich konzentriere mich jetzt zu 100 Prozent auf Bremen. In dieser Phase kommt das für mich nicht in Frage. Ich habe hier meinen Mann zu stehen."

Auch die Einladung zu einer möglichen Meisterfeier der Haie würde der 46-Jährige ausschlagen. "Aber ich drücke natürlich die Daumen. Ich hoffe, dass sie sich für die Saison belohnen", sagte Eichin.

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