Eishockey-Nationalspieler Felix Schütz vom Vizemeister Kölner Haie wird vom russischen Klub Admiral Wladiwostok umworben.

Der 25 Jahre alte Angreifer soll angeblich mit einem Jahresgehalt von einer halben Million Euro geködert werden.

Der Vertrag des Ex-Ingolstädters bei den Haien läuft noch bis 2014.

"Man sollte erst mit dem Klub reden. Das ist nicht passiert. Insofern ist es bisher nicht sauber gelaufen. Wir erwarten, dass sich Wladiwostok bis Montag bei uns meldet. Sonst ist die Sache erledigt", sagte Haie-Geschäftsführer Lance Nethery dem "Kölner Stadt-Anzeiger".

Schütz sei ein Leistungsträger, man wolle ihn behalten, so der Kanadier. Möglicherweise lässt sich der achtmalige Champion allerdings bei Zahlung einer hohen Ablösesumme durch den Neuling in der Kontinental Hockey League (KHL) in Russland erweichen.

Im Dezember 2007 hatten die Haie bereits rund 800.000 Euro für den kanadischen Torwart Scott Travis kassiert, als dieser während der Saison zu Metallurg Magnitogorsk gewechselt war.

Der Präsident von Wladiwostok, der ehemalige NHL-Profi Alexander Mogilny, war im Fall Schütz vom "Express" zitiert worden: "Wir haben uns praktisch geeinigt."

Allerdings ist das weite Reisen zu den Spielen in Russland oft mit großem Risiko verbunden. Am 7. September 2011 waren der deutsche Nationalspieler Robert Dietrich und seine Teamkollegen vom russischen Klub Lokomotive Jaroslawl bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen.

Insgesamt waren 44 Personen bei dem Unglück, das durch einen Pilotenfehler verursacht worden war, gestorben.

x
Bitte bewerten Sie diesen Artikel