Die Deutsche Eishockey-Liga (DEL) bewegt sich weiter in Richtung Wiedereinführung von Auf- und Abstieg. Daniel Hopp, Gesellschafter der Adler Mannheim, deutete grundsätzliche Einigkeit der DEL-Clubs in dieser Frage an.

"Alle Gesellschafter in der DEL haben sich in dieser Frage grundsätzlich bewegt", sagte Hopp der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". "Die Dringlichkeit ist erkannt, und der Prozess läuft in die passende Richtung."

Zuvor hatte bereits DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke nach der Gründung der DEL 2 im Sommer als neues Eishockey-Unterhaus eine sportliche Verzahnung beider Ligen innerhalb von "drei bis fünf Jahren" in Aussicht gestellt.

Bis dahin müsste der Großteil der Zweitligisten wirtschaftlich und strukturell annähernd auf DEL-Niveau sein. Zudem ist allerdings auch ein einstimmiger Beschluss der DEL-Gesellschafter vonnöten.

"Inzwischen haben alle Beteiligten verstanden, dass der deutsche Sportfan anders tickt als beispielsweise ein amerikanischer. Hierzulande gehören Auf- und Abstieg dazu", sagte Hopp.

Zuletzt hatte es 2006 in den Kassel Huskies einen sportlichen Absteiger aus der DEL gegeben.

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