Die Nürnberg Ice Tigers sind in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) weiter das Maß der Dinge.

Die Franken kamen am sechsten Spieltag zu einem 2:1 (1:0, 1:1, 0: 0)-Erfolg gegen die Straubing Tigers und verteidigten mit nunmehr 17 Punkten die Tabellenführung erfolgreich.

Erster Verfolger bleiben die Grizzly Adams Wolfsburg (16), die Schlusslicht Düsseldorfer EG 3:0 (0:0, 2:0, 1:0) bezwangen.

Die Krefeld Pinguine (11) kassierten beim 1:2 (1:0, 0:0, 0:2) gegen die Augsburger Panther die zweite Niederlage in Folge und verloren den Anschluss an das Spitzenduo.

Meister Eisbären Berlin rutscht derweil immer tiefer in die Krise. Im Duell der beiden Vorjahresfinalisten unterlag der Titelverteidiger den Kölner Haien 1:3 (0:0, 0:2, 1:1) und musste damit bereits die vierte Pleite in Serie hinnehmen.

Mit nur sechs Punkten liegt Berlin lediglich auf dem zwölften Platz, Köln (11) kletterte auf Position vier.

Die schwach gestarteten Adler Mannheim feierten durch ein 4:3 (2: 0, 1:2, 1:1) gegen die Hamburg Freezers einen Befreiungsschlag.

Den Schwenninger Wild Wings gelang in einer spannenden Begegnung bei Red Bull München der dritte Sieg in Folge.

Der DEL-Rückkehrer setzte sich 6:5 (4:2, 1:1, 0:1, 0:0, 1:0) nach Penaltyschießen in der bayerischen Landeshauptstadt durch. Die Iserlohn Roosters siegten gegen den ERC Ingolstadt 4:3 (1:0, 2:2, 0:1, 1:0) nach Verlängerung.

In Nürnberg avancierte Center Steven Reinprecht vor 3967 Zuschauern zum Mann des Spiels. Der Kanadier brachte sein Team gegen Ende des ersten Drittels in Führung (17.), ehe er nach dem Ausgleich durch Tobias Wörle (22.) den alten Abstand wiederherstellte (34.).

Für die Franken war es der fünfte Drei-Punkte-Sieg im sechsten Spiel.

Am Abend empfing Meister Eisbären Berlin die Kölner Haie zum Duell der Vorjahresfinalisten.

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