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Daniel Hopp wirbt für Franz Reindl als DEL-Präsident © getty

Daniel Hopp, Geschäftsführer des DEL-Klubs Adler Mannheim, möchte das deutsche Eishockey wieder in den Mittelpunkt rücken.

"Auf dem deutschen Eishockey-Ozean fahren viele Schiffe. Das eine fährt nach links, das andere nach rechts, das dritte wieder ganz woanders hin", sagte Hopp, der sich im Team des Präsidentschaftskandidaten Franz Reindl um den Posten des Vizepräsidenten im Deutschen Eishockey-Bund (DEB) bewirbt, im Gespräch mit "Hockeyweb".

Die wichtigste Aufgabe des DEB als Dachverband bestehe aus seiner Sicht darin, "diesen Schiffen eine gemeinsame Richtung vorzugeben, sie zu führen. Das passiert nicht", sagte Hopp: "Folglich irrlichtert jeder Kahn irgendwo auf dem Ozean - gern auch mal auf Kollisionskurs - herum."

Das wiederum habe zur Folge, dass der Sport eben nicht im Zentrum aller Überlegungen stehen könne: "Genau das wollen, nein, müssen wir dringend ändern."

Im Falle einer Wahl habe sich das Team um Reindl bereits kurz-, mittel- und langfristige Ziele gesetzt: "Kurzfristig gilt es, die größten Baustellen zu identifizieren und im Rahmen eines Jahresplans Handlungskonzepte zu erstellen und schnell umzusetzen. In jedem Fall werden wir uns umgehend eine Geschäftsordnung geben, die uns verbindlich und transparent auf die Ziele und eine hohe Führungsethik verpflichtet. Und natürlich steht das Thema Kassensturz und finanzielle Schieflage auf unserer Agenda ganz oben", sagte Hopp, stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der Deutschen Eishockey Liga (DEL)

Am 19. Juli entscheiden die Mitglieder des Deutschen Eishockey-Bundes bei den Präsidiumswahlen, ob Uwe Harnos DEB-Präsident bleibt oder von Reindl abgelöst wird.

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