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Uwe Krupp ist seit 2005 für das deutsche Nationalteam verantwortlich © getty

Bis zur WM soll der Bundestrainer-Erbe gefunden sein. Der Sportdirektor grenzt das Anforderungsprofil ein. Zach wird gehandelt.

Frankfurt/Main - Der Deutsche Eishockey-Bund (DEB) will in Bezug auf die Nachfolge des scheidenden Bundestrainers Uwe Krupp vor der WM in der Slowakei (29. April bis 15. Mai) Klarheit schaffen.

"Bis zur WM wollen wir die Personalie vom Tablett haben, sonst wäre es eine Belastung", sagte DEB-Sportdirektor Franz Reindl bei einer Pressekonferenz vor dem Länderspiel in Frankfurt/Main gegen Lettland am 9. Februar.

Reindl grenzte das Anforderungsprofil des neuen Bundestrainers ein.

"Es sollte jemand sein, der nationale, internationale sowie Erfahrung mit dem Nachwuchs hat und perfekt deutsch spricht", sagte er: "Außerdem soll er ausschließlich als Bundestrainer arbeiten. Eine Doppellösung kommt von der Tendenz her nicht infrage."

"Dann geht es um Kandidaten"

Das DEB-Präsidium werde am kommenden Montag über die neue Richtung abstimmen.

"Danach wird das Konzept mit Leben gefüllt, dann geht es um Kandidaten", sagte Reindl.

Gespräche mit potenziellen Anwärtern habe es noch keine gegeben. Bei der Suche nach dem neuen Bundestrainer werde der DEB auch die Ratschläge von Krupp annehmen, der nach der WM als Team-Manager zu den Kölner Haien wechselt.

Zach im Gespräch

Im Gespräch ist unter anderem Hans Zach. Der "Alpenvulkan" war von 1998 bis 2004 als Bundestrainer tätig.

"Er ist deutsch, setzt auf Talente und Disziplin. Das heißt aber nicht, dass er der Favorit ist", hatte DEB-Präsident Uwe Harnos gesagt.

Zach hatte in der Saison 2009/10 mit den Hannover Scorpions die deutsche Meisterschaft gewonnen und sich danach vorläufig in den Ruhestand verabschiedet. Zuletzt hatte er wiederholt Interesse an ein Comeback als Bundestrainer bekundet.

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