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Dem Krupp-Erbe nicht abgeneigt: Schweiz-Nationalcoach Ralph Krueger © imago

Vor den WM-Tests in Schweden erklärt der Coach, auf Krupps Erbe zu verzichten. Ein Hintertürchen hält sich Krueger offen.

Köln - Hiobsbotschaft für den Deutschen Eishockey Bund kurz vor den Test-Länderspielen in Halmstad und Göteborg gegen den achtmaligen WM-Champion Schweden (Mi., ab 19.30 Uhr und Freitag ab 19.45 Uhr LIVE im TV auf SPORT1):

Ralph Krueger steht dem DEB aktuell nicht als Nachfolger von Bundestrainer Uwe Krupp zur Verfügung.

"Es wäre eine Ehre für mich, und ich kann es in meiner Zukunft auch sehen", sagte der Assistenztrainer des NHL-Klubs Edmonton Oilers im Gespräch mit den "Eishockey News".

Krueger schränkte indes ein: "Im Moment kann ich allerdings keine Konstellation sehen, in der ich nicht bis zum Ende meines Vertrags hier bleibe." Der ehemalige Schweizer Nationaltrainer hat in Edmonton noch einen Kontrakt bis 2012 und will diesen auch erfüllen.

Widersprüchlich zu Kruegers Prinzipien

Ein vorzeitiger Abschied vom fünfmaligen Stanley-Cup-Sieger komme nicht in Frage. "Das wäre widersprüchlich zu den Prinzipien, die ich einfordere - etwas durchzuziehen, wofür man sich verpflichtet hat", sagte der 51-jährige Deutsch-Kanadier.

Und weiter: "Es müsste etwas Außergewöhnliches passieren, damit ich das hier nicht durchziehe. Nach Ende der nächsten Saison sind meine Optionen wieder offen."

Der ehemalige Profi und Vater von Nationalspieler Justin Krueger hatte nach eigenen Angaben bereits Kontakt zu den DEB-Verantwortlichen ("Freue mich wahnsinning, dass der DEB Interesse an meiner Person zeigt").

[kaltura id="0_x82nsu0p" class="full_size" title="DEB Zweiter Streich gegen Austria"]

Wohl noch ein Jahr gedulden

Dabei habe er aber "kein konkretes Angebot" erhalten.

Sollte sich der DEB für Krueger entscheiden, wird man sich wohl noch ein Jahr gedulden und sich nach einer Übergangslösung für die Krupp-Nachfolge umsehen müssen.

Der aktuelle Bundestrainer wird ab Juni die sportliche Verantwortung bei den Kölner Haien übernehmen. Spätestens nach der Weltmeisterschaft in der Slowakei (29. April bis 15. Mai LIVE im TV auf SPORT1) will der DEB eine Entscheidung fällen.

(17 Tage im Mai: Die DVD zur Eishockey-WM 2010 im SPORT1-Shop)

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