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Uwe Krupp ist seit 2005 Trainer des DEB-Teams © getty

Der Erfolgscoach des DEB-Teams will nichts ausschließen und freut sich über den großen Zuspruch. Ein Schweizer könnte ihm folgen.

Bratislava - Für Bundestrainer Uwe Krupp ist der Abschied nach der WM in der Slowakei noch nicht beschlossene Sache.

"Hier haben wir noch nicht darüber geredet", sagte der 45-Jährige nach dem Training am Donnerstag in Bratislava (DATENCENTER: Der WM-Spielplan).

"Hier geben sie mir die Ruhe, damit ich mit der Mannschaft arbeiten kann. Aber nach der WM werden wir sowieso über alles sprechen", so Krupp weiter.

Zuletzt gab es Signale, dass Präsident Uwe Harnos vom Deutschen Eishockey-Bund (DEB) von seinem kategorischen Nein zu einer Doppelfunktion des künftigen Teammanagers der Kölner Haie abrücken könnte.

Noch kein Nachfolger in Sicht

Einen Nachfolger für Krupp hat er bisher anscheinend nicht gefunden. Wunschkandidat Ralph Krueger gab Harnos einen Korb und steht erst 2012 für weitere Gespräche zur Verfügung.

Dass mittlerweile mehr als 4500 Fans die Kampagne "Uwe Krupp muss bleiben" bei Facebook unterstützen, findet der Bundestrainer "eine tolle Sache. Das war das beste Muttertagsgeschenk für meine Mutter."

Auch mehrere Alt-Internationale und aktuelle Nationalspieler haben sich für einen Verbleib Krupps ausgesprochen (STATISTIK: Goalgetter und Hexer).

Verteidiger Constantin Braun meinte: "Für den kommenden Bundestrainer, falls einer kommt, hat Uwe eine gute Vorlage gegeben. Aber vielleicht steht er ja nächstes Jahr wieder an der Bande."

[kaltura id="0_chiyo93t" class="full_size" title=" Chancenverwertung war der Unterschied "]

Kölliker bringt sich ins Gespräch

Derweil hat sich ein weiterer Kandidat ins Gespräch gebracht. Der Schweizer Jakob Kölliker, zuletzt Kruegers Assistent bei der Schweizer Nationalmannschaft, bestätigte in den "Eishockey News", "dass es vor einiger Zeit vagen Kontakt zum DEB gegeben hat".

"Ein Amt auf diesem Level ist immer interessant. Es sind ja derzeit einige Posten in der Schwebe", so Kölliker.

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