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Rupert Meister übernahm nach der Niederlage in Augsburg am vorletzten Spieltag von Clayton Beddoes © getty

Kriselnde Kölner gegen kanternde Hannoveraner: Im interessantesten Duell des 28. Spieltages sind die Rollen klar verteilt.

Von Tobias Schröter

München - In der letzten Saison war alles anders.

Während die Kölner Haie als Saison-Dritter bis ins Finale vordrangen und sich erst dort den Eisbären Berlin geschlagen geben mussten, schafften es die Hannover Scorpions noch nicht einmal in die Playoffs. Sie scheiterten in der Qualifikation am späteren Halbfinalisten Düsseldorf.

Nach der ersten Saisonhälfte haben die beiden Teams vor ihrem dritten Aufeinandertreffen am 28. Spieltag (ab 19.30 Uhr LIVESCORES ) komplett die Rollen getauscht.

Die Haie haben bereits zwei Trainer verschlissen, kriseln auch unter Rupert Meister weiter: Im ersten Spiel unter Coach Nummer drei gab es eine 2:3-Heimpleite gegen Iserlohn.

Damit droht der KEC noch nicht einmal den Qualifikations-Platz zehn zu erreichen: Mit sieben Zählern ist der Rückstand auf den derzeitigen Inhaber Augsburg bereits groß.

Scorpions auf dem Sprung nach oben

Ganz anders Hannover: Für die Mannschaft von Hans Zach läuft es rund in der neuen Spielzeit, nur zwei Punkte sind es noch auf Spitzenreiter Frankfurt.

Damit können die Scorpions durch einen Sieg in Köln sogar vorübergehend Rang eins erklimmen, haben dann allerdings ein Spiel mehr absolviert als die Lions.

Zur Motivation durch die Aussicht auf den Platz an der Sonne dürfte bei Hannover auch noch das Selbstvertrauen aus dem Kantersieg am letzten Spieltag kommen. Mit 10:4 fegten die Scorpions Schlusslicht Füchse Duisburg vom Eis.

"Von der ersten Sekunde an wachsam"

Entsprechend warnt Haie-Trainer Meister, der drei Jahre lang mit Scorpions-Coach Zach beim KEC zusammen gearbeitet hat: "Hannover ist defensiv diszipliniert und derzeit sehr selbstbewusst. Wir müssen von der ersten Sekunde an wachsam sein und mindestens so hart arbeiten wie am Montag."

Die Kölner können sich hingegen das erste Duell in dieser Saison in Erinnerung rufen, als man Hannover in der Lanxess Arena mit 4:0 besiegte.

Doch auch hier spricht die Tendenz für die Scorpions: Das letzte Aufeinandertreffen vor zweieinhalb Wochen entschied das Zach-Team mit 4:1 für sich.

Oben kann es eng werden

In den weiteren Partien kann die obere Tabellenhälfte weiter zusammenrücken: In zwei Spielen trifft eine Mannschaft aus dem Mittelfeld auf ein Team aus der Spitzengruppe.

So empfängt der Tabellen-Siebte Düsseldrof die viertplatzierten Krefeld Pinguine, während der momentane Achte Iserlohn den Dritten aus Berlin zu Gast hat.

Leichter haben es da die Adler Mannheim, die beim Tabellenvierzehnten Kassel Huskies antreten.

Weiter unten haben es die Hamburg Freezers mit den Straubing Tigers zu tun, Ingolstadt empfängt Wolfsburg.

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