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Gern wäre er dabei beim Länderspiel gegen die Schweiz: Doch der krebskranke Robert Müller muss absagen © getty

Die Leiden lassen den krebskranken National-Torhüter nicht los: Robert Müller muss die Generalprobe für die Olympia-Quali gegen die Schweiz absagen.

München - Der unheilbar an Krebs erkrankte Robert Müller muss den nächsten Nackenschlag verkraften.

Der Nationaltorhüter musste die Generalprobe des DEB-Team für die Olympia-Qualifikation absagen.

"Robert ist weiter krankgeschrieben. Er hat wieder eine Untersuchung und auch sehr lange nicht gespielt", sagte Bundestrainer Uwe Krupp vor der Partie in Hamburg gegen die Schweiz (Mi., 19.30 Uhr LIVESCORES und im DSF).

Der Goalie der Kölner Haie ist - offiziell wegen einer Grippe - seit zwei Wochen nicht im Training bei den Domstädtern.

Spezialist rät Müller ab

Am Montag hatte Müller noch einmal seinen Krebsspezialisten in Heidelberg konsultiert. Der riet jedoch von der Fahrt nach Hamburg ab.

Müller betont stets, welche große Bedeutung Eishockey für sein Leben hat (zum Artikel: Emotionales Comeback von Robert Müller). Doch Strahlen- und Chemotherapie gegen den Tumor in seinem Kopf zehren am Körper des 28-Jährigen.

Doch Krupp hatte Müller dennoch in den erweiterten Kader fürs Schweiz-Spiel in der Color Line Arena berufen. "Er ist ein Nationalspieler, der genauso wie alle anderen behandelt werden will, wenn es um eine Berufung geht."

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