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Jakob Kölliker wurde 2007 in die IIHF-Hockey Hall of Fame aufgenommen © dapd

Der neue Bundestrainer Kölliker macht für den Deutschland Cup Druck und will eine "kämpferische Truppe aufs Eis schicken."

München - Jakob Koelliker will gleich bei seiner Premiere als Bundestrainer in die Fußstapfen seines erfolgreichen Vorgängers Uwe Krupp treten.

Der Schweizer strebt beim am Freitag beginnenden Deutschland Cup in München (LIVE im TV auf SPORT1) den Titel-Hattrick für die deutsche Nationalmannschaft an.

"Wir wollen das Turnier gewinnnen", sagte Koelliker auf einer Pressekonferenz am Dienstag in München: "Wir machen uns selbst Druck, aber das brauchen wir auch. Ohne Druck ist alles nichts."

Für Koelliker dient das Turnier, das der WM-Siebte Deutschland unter Krupp 2009 und 2010 gewonnen hatte, aber auch dem gegenseitigen Kennenlernen.

"Es zählen Kleinigkeiten"

Der Schweizer war im Juni auf den zu den Kölner Haien gewechselten Krupp gefolgt und hatte sein Team bislang nur im Rahmen eines Sommerlehrgangs getroffen (BERICHT: Kölliker neuer Bundestrainer).

Am Freitag trifft Deutschland zunächst auf die Schweiz (20.00 Uhr), am Samstag auf die Slowakei (14.30 Uhr) und zum Abschluss am Sonntag auf die USA (17.15 Uhr/alle Spiele LIVE im TV auf SPORT1).

"Eishockey bleibt Eishockey. Alle wollen kein Tor kassieren und zehn schießen", sagte Koelliker zu seiner Spielphilosophie: "Am Schluss zählen Kleinigkeiten. Wir wollen uns beim Deutschland Cup gut präsentieren und eine kämpferische Truppe aufs Eis schicken."

Bauchschmerzen bei Kölliker

Koelliker räumte ein, dass er beim Sommerlehrgang "erstaunt" gewesen sei, wie viele Spieler ihm gesagt hätten, dass sie in ihren jeweiligen DEL-Klubs nur in den dritten oder vierten Reihen zum Einsatz kämen.

"Das machte mir Bauchschmerzen", sagte der 58-Jährige. Nachdem er in den letzten Wochen die DEL intensiv verfolgt habe, sei er aber inzwischen beruhigt.

"Viele Spieler haben eine gute Rolle in ihren Vereinen, sie haben sich hochgearbeitet. Das ist sehr erfreulich", sagte Koelliker: "Ich wünsche mir zwar mehr deutsche Spieler in der DEL, aber die, die es schaffen, sind top."

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