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Vitalij Aab erzielte im Spiel gegen Lettland den wichtigen 3:2-Treffer © getty

Der Bundestrainer erwartet in den beiden WM-Tests gegen Tschechien den nächsten Schritt. Aab und Greilinger stehen im Blickpunkt.

München - Auf die Halbfinalverlierer verzichtet Uwe Krupp noch, von den Siegern von Riga erwartet der Bundestrainer in der WM-Vorbereitung den nächsten Schritt.

"Die Messlatte wird natürlich höher liegen als bei den Siegen in Lettland. Ich bin gespannt, wie sich die Mannschaft gegen ein solches Top-Team aus der Affäre zieht", sagte Krupp vor den Länderspielen am Samstag (18 Uhr) in Regensburg und am Sonntag in Ingolstadt (17 Uhr) gegen Tschechien.

Der ehemalige NHL-Profi setzt gegen den Olympiasieger von 1998 auf exakt dasselbe Team wie bei den 2:1- (Spielbericht) und 4:2-Erfolgen (Spielbericht)in Lettland.

In Riga überzeugte die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB), obwohl noch zahlreiche Stammkräfte fehlten.

Erholung für Adler und Scorpions

Die im Halbfinale der Deutschen Eishockey Liga (DEL) ausgeschiedenen Nationalspieler der Mannheimer Adler und der Hannover Scorpions dürfen sich mit Blick auf die WM in der Schweiz (24. April bis 10. Mai) über Ostern noch ausruhen.

"Ein Ausscheiden im Halbfinale muss auch mental verarbeitet werden, und die Zeit müssen wir den Spielern geben", erklärte Krupp.

Die Spieler bräuchten zudem auch eine Pause, "um sich körperlich von den Strapazen der letzten Wochen zu erholen".

Sie werden erst zu den letzten beiden Testspielen am 16. April in Ravensburg und am 18. April in Memmingen gegen Dänemark zum DEB-Team stoßen.

Aab und Greilinger sind zurück

Unter besonderer Beobachtung stehen gegen Tschechien die Spieler, die sich in Abwesenheit der Stammkräfte in Lettland in den Blickpunkt spielten.

Vor allem der Hamburger Vitalij Aab und Nationalmannschaftsrückkehrer Thomas Greilinger vom ERC Ingolstadt überzeugten Krupp in Riga.

Aab könnte seinen verletzten Klubkollegen John Tripp bei der WM (DATENCENTER: Der Spielplan der WM) ersetzen, Greilinger feierte sein Comeback nach fünf Jahren gleich mit einem Tor.

Absturz mangels Fitness

"Ich will sehen, wie er sich weiterhin macht", sagte Krupp über den 27 Jahre alten Ingolstädter, der erstmals seit dem 4. Mai 2004 (0:1 bei der WM in Prag gegen die Schweiz) wieder das DEB-Trikot trug.

Der bei seinem Nationalmannschaftsdebüt 2000 als Jahrhunderttalent gefeierte Greilinger stürzte danach wegen Gewichtsproblemen, mangelnder Fitness und schweren Verletzungen böse ab und beendete seine Profikarriere zwischenzeitlich sogar.

Dann kämpfte er sich jedoch über die Oberliga zurück in die DEL - und ins Nationalteam. (Das "vergeudete Talent" meldet sich zurück)

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