Die Mission Klassenerhalt der deutschen Junioren begann im Chaos. Auf dem Weg zur U-20-WM in den USA blieb nicht nur die Ausrüstung, sondern auch ein Teil der Mannschaft zunächst im Schnee stecken.

Weil Schläger und Trainingskleidung nicht rechtzeitig eintrafen, mussten die Spieler des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) vor dem WM-Auftakt am Sonntag in Buffalo gegen die Schweiz auf Einkaufstour gehen.

Sieben Junioren strandeten gar am Flughafen in München. Das letzte Vorbereitungsspiel gegen Tschechien musste auf Donnerstag verschoben werden, weil sie erst zwei Tage später in den USA eintrafen. "Auch sie sind ohne Gepäck angekommen", berichtete DEB-Sportdirektor Franz Reindl.

Ab Sonntag soll es besser laufen. Gegen die Eidgenossen, die Slowakei, Finnland und Gastgeber USA kämpft das Team von Trainer Ernst Höfner in der Vorrundengruppe A nach dem Wiederaufstieg um den Klassenerhalt. Die letzten beiden Mannschaften müssen in die Relegation, in der zwei von vier Teams absteigen.

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