Der ehemalige Schweizer Nationaltrainer Ralph Krueger kann sich ein Engagement als Eishockey-Bundestrainer offenbar lebhaft vorstellen.

"Meine Kinder sind Deutsche, ich bin Deutscher - wenn ich sagen würde, dass es nicht interessant wäre, wäre das falsch. Irgendwann in der Zukunft ist es sicherlich eine Möglichkeit", sagte der 51-Jährige in einem Interview mit "SPOX".

Im vergangenen Jahr heuerte Krueger, dessen Sohn Justin bei der WM 2010 in Deutschland eine der Entdeckungen war, im Trainer-Stab des fünfmaligen Stanley-Cup-Siegers Edmonton Oilers an.

Die Oilers werden die NHL-Playoffs in diesem Jahr nicht erreichen.

"Mein Plan ist, dass ich bis zum 10. April alles für die Oilers geben werde, danach werde ich meine Klappen öffnen. Ob es dann Gespräche geben wird, wird sich zeigen. Es gibt auch keine Diskussion darüber, dass es eine Ehre wäre, die deutsche Nationalmannschaft zu trainieren. Für einen Deutschen ganz besonders", sagte Krueger.

Anfang der Woche hatte auch der ehemalige Bundestrainer Hans Zach sein Interesse an der Nachfolge von Uwe Krupp erneut bestätigt ("Ich bin da offen. Mich reizt dieser Job").

Krupp wird ab Juni die sportliche Verantwortung bei den Kölner Haien übernehmen. Der DEB will spätestens nach der Weltmeisterschaft in der Slowakei (29. April bis 15. Mai) über die Nachfolge von Krupp entscheiden.

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