Franz Reindl bleibt Generalsekretär des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB).

Der 56-Jährige verständigte sich mit den DEB-Verantwortlichen am Rande des WM-Vorbereitungsspiels Deutschland gegen Weißrussland bei SPORT1.

"Ich bin froh, dass wir uns geeinigt haben", sagte Reindl beim letzten Länderspiel vor der Weltmeisterschaft in der Slowakei (29. April bis 15. Mai).

Seinen Posten als Sportdirektor will der Bronzemedaillengewinner von 1976 nicht weiter ausüben und sich stattdessen voll auf die Bewerbung um die Ausrichtung der Weltmeisterschaft 2017 konzentrieren.

"Wir haben nur noch knapp ein Jahr Zeit, um zu erledigen, was zu erledigen ist", sagte Reindl.

"Für die neue Aufgabenverteilung gibt es keine persönlichen Gründe. Es geht allein um den Aufwand und die Zeit", kommentierte DEB-Präsident Uwe Harnos die Entscheidung zur Beendigung der Doppelfunktion.

Harnos hatte schon vor vier Wochen angekündigt, den Vertrag mit Reindl verlängern zu wollen. Zur einer Einigung kam es aber erst jetzt. Reindl, der seit 1992 beim DEB im Amt ist, fühlte sich zuletzt bei der Suche nach dem Nachfolger für den scheidenden Bundestrainer Uwe Krupp übergangen.

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