Für drei Nationalspieler hatte Bundestrainer Uwe Krupp nach dem Viertelfinal-Aus bei der Eishockey-WM in der Slowakei ein Sonderlob parat.

"Frank Hördler, Kai Hospelt und John Tripp waren unsere besten Spieler", sagte der Chefcoach am Tag nach dem 2:5 gegen Schweden. Der 26-jährige Hördler vom Deutschen Meister Eisbären Berlin, der seine fünfte WM bestritt, war mit zwei Toren und zwei Vorlagen offensivstärkster deutscher Verteidiger. "Er hat eine sehr gute Entwicklung gemacht", lobte Krupp.

Der 25-jährige Hospelt vom Vizemeister EHC Wolfsburg überzeugte als Center der ersten Angriffsreihe und war der Stürmer mit der meisten Eiszeit: In 115:19 Minuten gelangen ihm ein Tor und zwei Vorlagen.

Der Deutsch-Kanadier Tripp von den Kölner Haien, mit 34 Jahren der Oldie im Team, war mit drei Treffern erfolgreichster Torjäger des deutschen Auswahl. Der Außenstürmer ging stets dahin, wo es besonders weh tut, direkt vors gegnerische Tor.

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