Bundestrainer Jakob Kölliker spürt vor dem Auftaktspiel beim Deutschland-Cup in München (11. bis 13. November) gegen sein Heimatland Schweiz keinen Gewissenskonflikt.

"Bis jetzt bereite ich das Ganze vor wie immer. Deutschland ist jetzt meine Mannschaft und mein Heimatland im Business", sagte der 58-Jährige im Gespräch mit dem "kicker".

Kölliker betonte zudem erneut, er sehe sich keineswegs als Übergangslösung, bis der eigentliche DEB-Wunschtrainer Ralph Krueger im kommenden Sommer zur Verfügung steht. "Was in einem halben Jahr ist, wissen die Götter", sagte Kölliker: "Wenn alles gut geht, stehen die Chancen gut, dass verlängert wird."

Dass er beim DEB nur einen Einjahresvertrag unterschrieben hat, habe nicht an Krueger gelegen.

"Es ist auch für mich Neuland. Und bevor ich mich drei oder vier Jahre verpflichte, muss ich schauen, wie es läuft", sagte der 213-malige Schweizer Nationalspieler.

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